Mobile Spiele werden immer ausgefallener und dringen in Bereiche vor, die zuvor ausschließlich den Heimkonsolen vorbehalten waren. Durch bessere Prozessoren und Grafikchips sind auch Smartphones in der Lage, den Spielern eine vernünftige Story und ansehnliche Grafik zu bieten. Letztes Jahr hat ein Spiel das Licht der Welt erblickt, das einen neuen Ansatz verfolgt, nämlich den Spieler nach draußen zu bringen.

Google hat mit seinem mobilem Spiel Ingress einen Volltreffer gelandet. Der Spieler klebt nicht mehr an der Couch, sondern muss sich raus in die wirkliche Welt begeben, um etwas zu bewirken. Kurzbeschreibung: Die Welt wird von einer außerirdischen Energie durchdrungen, die Denken und Handeln der Menschen beeinflusst. Man kann sich nun für eine Seite entscheiden, entweder für oder wider der Energie, und draußen nach Portalen suchen die geknackt werden müssen. Einen ausführlicheren Bericht findet Ihr auf Androidkanal.de.

Nun wurde diese interessante Idee mit einem Spiel von vor langer Zeit verknüpft, nämlich Pokemon. Die Jüngeren unter uns erinnern sich noch an die japanische Zeichentrickserie, die Spielkarten, die kleinen Monstern und den ganzen Hype drumherum. Der währte viele Jahre, doch irgendwann verschwand Pokemon wieder in der Versenkung, zumindest hierzulande.

Jedenfalls kann man nun unterwegs nach Pokemon suchen und diese einfangen, fast wie in der Serie. Phonster nennt sich das neue Spiel, wofür man lediglich sein Smartphone, angeschaltetes GPS und die eigenen Beine braucht. Unterwegs nutzt man die Karte, die in der Nähe befindlichen Pokemon aufzeigt. Je näher man an eines herankommt, desto einfacher können sie eingefangen werden. Wie in den damaligen Gameboy Spielen, können Arenen aufgesucht werden, um Medaillen zu ergattern. Ein Inventar, ähnlich dem Pokedex, ist auch im Spiel enthalten.

Das Spiel befindet sich derzeit im Alpha-Stadium und spricht auch nur französisch. Doch bald soll die Entwicklungsphase abgeschlossen sein und der Spaß auf der Straße beginnen.

Quelle: xda-developers.com Bildquelle: gizmag.com