Apple beeindruckt mit Quartalszahlen

Apple hat mit den jüngst veröffentlichen Quartalszahlen nicht nur die Konkurrenz, sondern auch sich selbst übertroffen. Der Löwenanteil des Gewinns lag auch im dritten Quartal klar beim iPhone. Sorgen bereitet hingegen das iPhone. Auch die Apple Watch lässt Fragezeichen übrig.

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Das wertvollste Unternehmen der Welt hat auch im dritten Quartal 2015 beeindruckende Zahlen vorgelegt. 51,5 Milliarden Dollar wurden umgesetzt, dabei liegt der Gewinn bei 11,1 Milliarden Dollar. Dies entspricht einem Gewinnanstieg in Höhe von 31 Prozent im Vorjahresvergleich. Das Zugpferd ist und bleibt weiterhin das iPhone. 48 Millionen Smartphones wurden verkauft, das entspricht widerum einer Steigerung von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit Apple vor einem Jahr die größeren iPhone Modelle 6 und 6 Plus auf den Markt brachte, verkaufen sich die iPhones besser denn je. Ob Steve Jobs – der die Meinung vertrat, ein Smartphone muss mit einer Hand bedienbar sein – hierfür sein okay gegeben hätte?

Carrier Billing – App Store Einkauf per Handyrechnung begleichen

App Store Apps

Jetzt shoppen, später bezahlen? Aus diesem Grund wurden Kreditkarten erfunden. Nun scheint es, als würde Apple etwas von diesem Konzept übernehmen – zumindest auf Deutschland und auf Käufe in Apple Music, dem App Store oder iTunes beschränkt. Das Geld für die Einkaufstour wird dann später mit der Handyrechnung beglichen, „Carrier Billing“ genannt.

Es kommt manchmal vor, dass man etwas unbedingt haben möchte, aber das Gehalt eine Woche auf sich warten lässt. Auch wenn es sich nur um eine App handelt oder einen weiteren Monat Musikgenuss in Apple Music, sollte man doch in der Lage sein dafür einen Kredit zu erhalten! Wer ein iPhone besitzt und zufällig O2 Kunde ist, hat Glück. Ausgerechnet hier testet Apple das sogenannte „Carrier Billing“, also das Bezahlen von Apple-Software wie Apps oder das Apple Music Abo per Handyrechnung.

Apple Store – iPhone 6 Leihgerät bei längerer Reparatur

Apple Store

Im Apple Store steht die Kundenzufriedenheit stets im Mittelpunkt. Und um diese zu gewährleisten, wurde in den vergangenen Monaten das eine oder andere Programm eingeführt, die das Warten verkürzen oder die kostenlose Reparatur älterer Geräte ermöglichen. Der kürzlich eingeführte Service dürfte hingegen nicht ganz auf Zustimmung stoßen. Denn wer ein iPhone mit einem bestimmten Defekt abgibt, erhält kein neues iPhone, sondern muss mit einem Leihgerät auskommen.

Apple an US-Regierung: Keine Hintertür zu privaten Nutzerdaten

US Kongress

Am kommenden Dienstag wird im US-Repräsentantenhaus über den „CISA“-Gesetzesentwurf abgestimmt, der es der US-Regierung weiter erleichtert, auf private Nutzerdaten zuzugreifen. Beinahe die gesamte Tech-Branche stemmt sich gegen dieses Gesetz, allen voran Apple. CEO Tim Cook teilte gestern mit, dass man den Gesetzesentwurf nicht unterstützen werde. Überdies erteilte Apple dem Justizministerium eine Absage, nach der man Hintertüren zum Ausspähen einrichten solle.

Durch die Enthüllungen von Edward Snowden zu illegalen Abhörprogrammen ist das Vertrauen in die Silicon Valley Unternehmen stark gesunken. Allesamt wurden sie als gefügige Handlanger der Regierung und ihrer Geheimdienste angesehen. Die Unternehmen wiederum beteuern, nicht mitgeholfen zu haben private Daten der Nutzer auszuspähen. Ob und inwiefern sich Silicon Valley und Washington nahestehen, lässt sich nicht eindeutig beantworten.

MacBook Pro Retina – Apple repariert defekte Displays

MacBook Pro mit ultrascharfem Retina-Display

Das Problem ist länger bekannt, doch nun handelt Apple: Bei vielen MacBook Pro mit Retina Display verunstalten unschöne Flecken den Bildschirm. Wessen Display nur am Rand beschädigt ist, hat noch Glück gehabt. Den meisten aber fällt das Anschauen des ansonsten ultrahochauflösenden Bildschirms schwer. Nun startet Apple ein kostenloses Reparaturprogramm, mit dem betroffene Besitzer ihr MacBook Pro umsonst einschicken können.