Coole Fotostrecke – So sehen zehn Jahre iPhone von Innen aus

Mit dem Jubiläumsmodell iPhone X feiert Apple das zehnjährige Bestehen des ikonischen Smartphones. In dieser Zeit erlebte das iPhone gravierende Veränderungen, optisch wie unter der Oberfläche. Es ist schon erstaunlich, wie Apple im Laufe der Jahre immer mehr Hardware und Features ins iPhone packte und das Gerät dennoch schlank und leicht kreierte. Um eine Vorstellung vom Innenleben der verschiedenen iPhone Modelle zu bekommen, gibt es jetzt eine schicke Fotostrecke.

Das erste iPhone, erschienen hierzulande im November 2007, würde heute nicht einmal das aktuellste iOS zum Laufen bringen. Dafür ist die Software mittlerweile zu weit fortgeschritten und das iPhone mit seiner bescheidenen Hardware nicht imstande. Auch das zeigt wie weit Apple die iPhone Evolution vorangetrieben hat. Während das Telefonieren, Musik hören und Mail schreiben einst revolutionär waren, sind es heute rahmenlose Displays, eine Kamera mit Gesichtserkennungs-Software sowie Augmented Reality Fähigkeiten.

Da ein zehnjähriges Jubiläum Anlass genug ist, haben sich die Nachrichtenagentur Bloomberg und der Hardware-Spezialist iFixit zusammengetan, um eine interessante Fotostrecke zum iPhone Innenleben seit der ersten Generation zu veröffentlichen. Ohnehin nimmt iFixit nach Erscheinen eines neuen iPhone dieses in einem „Teardown“ auseinander, um das was Apple zur Hardware sagt oder nicht sagt zu bestätigen.

Was das allererste iPhone aus 2007 angeht, so wirkt die verbaute Hardware heute wie aus einem weit entfernten Jahrhundert. Natürlich waren der ARM11 Singlecore-Prozessor mit 412 MHz, die 128 MB RAM, die 2 Megapixel Kamera oder das 3,5 Zoll Display mit einer 480 x 320 Pixel damals vollkommen ausreichend. Mit dem 1.400 mAh fassenden Akku waren laut Apple damals acht Stunden Sprechzeit, sechs Stunden Surfen und sieben Stunden Video-Wiedergabe möglich, wenn auch die Zeiten im echten Leben etwas niedriger lagen. Der strahlend gelbe Lithium-Ionen Akku ist auf jeden Fall was fürs Auge, wenn ihn auch die wenigsten je zu Gesicht bekommen haben.

Zehn Jahre später sieht das Ganze schon anders aus. Das iPhone 8 kann mit seiner Leistung spielend leicht viele gängige Notebooks auf die hinteren Plätze verweisen. Im neuesten iPhone steckt nämlich der A11 Bionic Chip mit sechs Rechenkernen, von denen zwei (Monsoon) jeweils mit 2,4 GHz ausgestattet dann einspringen, wenn viel Leistung benötigt wird. Die vier anderen (Mistral) sind für gängige Aufgaben verantwortlich. Diese Aufteilung schont vor allem den Akku, da hauptsächlich die vier kleineren und stromsparenderen Rechenkerne genutzt werden. Die weitere iPhone 8 Hardware umfasst 2 GB RAM, eine 12 Megapixel Kamera sowie einen 1.812 mAh fassenden Akku. Man darf gespannt sein, was uns die nächsten zehn Jahre iPhone bringen werden. Vielleicht ja auch ein biegsames iPhone, wie in den letzten Tagen berichtet wurde…

Bild: macrumors.com

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