IFA-Trends 2012: Teil 2 – Fernseher

Diese Woche werfen wir einen genauen Blick auf die IFA-Neuheiten 2012. Unser heutiger Fokus liegt auf den Fernsehern, die mit noch schärferen Bildern, größeren Bildschirmen und einer interaktiven Steuerung die Massen begeistern und eine neue Ära im Wohnzimmer einleiten. Wer nicht die Zeit oder die Lust hat nach Berlin zu fahren, kann sich hier erste wichtige Infos zum Thema Fernseher einholen.

Der LG 55EM960V setzt neue Maßstäbe in Sachen Design. Die glatte und saubere Oberfläche wird von einem sehr dünnen Rahmen abgegrenzt und auch der Standfuß ist dezent und geradlinig gehalten. Es gibt beinahe kein Element an diesem Fernseher, das den Blick weg vom Bildinhalt lenken könnte. Natürlich setzt LG bei diesem Vorzeigemodell auf die OLED-Technologie. Mit den organischen Leuchtdioden benötigt der LG-Fernseher keine Hintergrundbeleuchtung wie bei LED’s üblich und erreicht dadurch einen höheren Kontrast. Neben einer flotten Reaktionszeit überzeugt dieser OLED-TV mit seinem überragend dünnen Gehäuse: gerade mal vier Millimeter ist der Fernseher dick. Nach der IFA, wahrscheinlich gegen Ende des Jahres, wird es den LG OLED-TV für rund 8.000 € geben.

   

Samsung wird auf der IFA zwei neue Fernseher vorstellen. Einerseits den Nachfolger der 9000er High-End-Serie und den Nachfolger der etwas kleineren 8000er Serie. Der UE75ES9090 ist ausschließlich mit einer Bilddiagonalen von 75 Zoll (190,5 cm) zu haben und setzt auf LCD-Technik gepaart mit LED-Beleuchtung. Von der Couch aus lassen sich auch bequem Telefongespräche durchführen dank der eingebauten Skype-Kamera, die sich je nach Bedarf ins Gehäuse zurückzieht. Im September ist der Samsung-Fernseher für 7.999 € zu haben. Der kleinere UE65ES8090 bringt eine Bilddiagonale von 165 cm mit und brilliert mit Sprach- und Gestensteuerung. Ab Ende August findet der 3.999 € teure Fernseher Einzug in unser Wohnzimmer.

Auch die Niederländer von Philips möchten der Welt ihre neue Design-Line präsentieren. Hinter dem ebenfalls komplizierten Namen 42PDL6907K verbirgt sich ein 3D-Fernseher, der äußerlich mit einem weißen Gehäuse und einer durchgängigen Frontscheibe auffällt. Durch eine Polbrille können Inhalte in 3D wiedergegeben werden und durch das eingebaute Wlan-Modul kommt man in den Genuss eines Smart-TV’s. Stimmung kommt mit dem Philips-Ambilight auf, das in unterschiedlichen Farben den Bildinhalt passend unterstützt. Das 42 Zoll Modell kostet 1.599 €, während der 47-Zöller für 1.799 € gekauft werden kann.

Der deutsche Hersteller hochpreisiger Fernseher Loewe kommt mit dem Connect ID zur Messe. Das gelbe Gehäuse mag ungewöhnlich wirken, aber so fällt man garantiert auf. Doch auch was die Technik angeht, braucht sich Loewe nicht vor der Konkurrenz zu scheuen. Dieser Smart-TV arbeitet mit 200-Hertz Technik, ist mit drei Sendeemfängern ausgestattet und internetfähig dank eines Wlan-Moduls und einer 500 GB großen Festplatte.

Ein weiteres Modell von Loewe ist der New Individual. Es fällt auf, dass das deutsche Unternehmen lieber auf einprägsame Namen setzt anstelle von ellenlangen Kürzeln. Der New Individual soll sich jedem Raum anpassen können und das tut er mit einer großen Farbauswahl und unterschiedlichen Aufstellmöglichkeiten. Wer bereits stolzer Besitzer eines iPad ist, kann das Tablet als Fernbedienung nutzen. Auch bietet sich der New Individual als zentrales Wiedergabegerät für Medien aus verschiedenen Quellen an.

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Quelle: computerbild.de

2 thoughts to “IFA-Trends 2012: Teil 2 – Fernseher”

  1. Ich finde es sehr beeindruckend was technisch inzwischen alles machbar ist. Allerdings sind die Preise dafür auch richtig knackig. Am Ende wird sich zeigen was sich im Massenmarkt durchsetzt. Dann fallen nach relativ kurzer Zeit Preise für hochwertigste Fernseher auch sehr schnell. Das warte ich erstmal ab. Ich weiss ja wo ich meinen gebrauchten Fernseher verkaufen kann 😉

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