iPhone 8 – Ohne Touch ID, dafür mit Iris Scanner?

Die Gerüchteküche rund ums Jubiläums-Modell iPhone 8 reißt weiterhin nicht ab. Trotz nahendem Release sind noch viele Fragen unbeantwortet und bisherige Leaks deuten mal in diese, mal in die andere Richtung. Derzeit wird darüber spekuliert, ob das iPhone 8 überhaupt einen Fingerabdrucksensor erhält. Denn mit neuem OLED-Display scheint der Platz für Touch ID zu fehlen. Wie gut, dass es eine Frontkamera gibt und die Iris ein genauso einmaliges biometrisches Kennzeichen ist.

Bleibt Apple seinem Release-Zyklus treu, dann sollte das neue iPhone Line-up bestehend aus iPhone 7s, 7s Plus und iPhone 8 im September erscheinen. Während die ersten beiden ein eher kleines Upgrade zum aktuellen iPhone 7 und 7 Plus darstellen, scheint Apple Schwierigkeiten mit dem Jubiläums-Modell zu haben. So sehr, dass gar über einen Release im Oktober oder November spekuliert wird. Grund dafür sollen Verzögerungen bei der Produktion sein, allen voran verursacht durch den Umstieg auf OLED-Displays. Dem iPhone 8 wird nämlich nachgesagt, und das gilt als garantiert, dass es mit einem stromsparenden, helleren und flexibleren OLED-Bildschirm ausgerüstet wird.

Nun scheint einem Bloomberg Bericht zufolge ein großes Problem gelöst zu sein: die Platzierung des Fingerabdrucksensors. Bisher wurde davon ausgegangen, dass Touch ID entweder auf die Rückseite kommt oder aber dort prangen soll, wo der Home Button jetzt steht. Übrigens, einen Home Button wird das iPhone 8 nicht haben, damit die Front komplett verglast werden kann. Die größte Hürde für Apple lag also darin, einen Ort für Touch ID zu finden, der einerseits bequem von Nutzer erreicht werden kann, andererseits das Design nicht zu sehr beeinträchtigt. Und wir wissen alle, wie sehr Apple es liebt schlanke und dünne iPhones zu bauen.

Statt also einen Sensor für den Finger krampfhaft irgendwo unterzubringen, scheint Touch ID fürs iPhone 8 begraben zu sein. Statt den Finger sollen Nutzer ihre Augen zum Entsperren oder mobilen Bezahlen nutzen, genauer: die Iris (Regenbogenhaut). Im Vergleich zum Fingerabdruck gilt das Entsperren via Iris als nicht ganz so sicher, da ein Iris-Scanner mit einem Bild des Nutzers getäuscht werden kann. Beim Fingerabdruck ist deutlich mehr Aufwand vonnöten, möchte man ein fremdes iPhone kapern.

Lange ist es nicht mehr hin zum Release, doch noch immer sind viele iPhone 8 Fragen offen. So zum Beispiel die Preisfrage, denn manch ein Experte mutmaßt, dass das iPhone 8 erst ab 870 Dollar zu haben sein wird. Und da bei der Umsetzung der Preise die Wechselkurse keine Rolle spielen, dürfte das „kleine“ iPhone 8 hierzulande knappe tausend Euro kosten. Wir halten die Ohren gespitzt für neue interessante iPhone 8 News.

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